Die Finanzierung des Erziehungsgehalts ist sofort möglich!

 

Berechnung: 

In Deutschland lebten zu Beginn des Jahres 2013 etwa 10 Millionen Kinder unter 16 Jahre

Davon sind:
                                1) etwa 1,7 Millionen im Alter unter 3 Jahren

                                2) etwa 2,3 Millionen im Alter von 3 bis 7 Jahren

                                3) etwa 6 Millionen im Alter von 7 bis 16 Jahren

Nach unserem Vorschlag würden die einzelnen Altersgruppen folgendes monatliches Einkommen erhalten:                    

Altersgruppe 1)          1.800 Euro monatlich, d.h. 21.600 Euro jährlich

Altersgruppe 2)          1.000 Euro monatlich, d.h. 12.000 Euro jährlich

Altersgruppe 3)             500 Euro monatlich, d.h.  6.000 Euro jährlich

 

Altersgruppe 1) erhält somit bei 1,7 Millionen Kinder                         36,7 Mrd. Euro jährlich

Altersgruppe 2) erhält somit bei 2,3 Millionen Kinder                         27,6 Mrd. Euro jährlich

Altersgruppe 3) erhält somit bei 6 Millionen Kinder                            36,0 Mrd. Euro jährlich

Insgesamt                                                                                         100,3 Mrd. Euro jährlich

bereinigt um den Faktor 1,6* - "Anzahl der in einer Familie lebenden Kinder" werden für das Erziehungsgehalt insgesamt benötigt 62,63 Mrd. Euro jährlich.

* Das Erziehungsgehalt soll auf 1.800 Euro monatlich pro Familie begrenzt werden und somit muss die Anzahl der in einer Familie lebenden Kinder berücksichtigt werden: Laut Statistik der Bundeszentrale für politische Bildung von 07.12.2012 lebten im Jahre 2011 in Deutschland 8,08 Millionen Familien mit Kindern unter 18 Jahren mit insgesamt 12,919 Millionen Kindern unter 18 Jahren. Das ergibt einen Faktor von ziemlich genau 1,6 Kinder pro Familie. Da auf beiden Seiten der Berechnung Kinder bis 18 Jahre erfasst sind, kann der Faktor für die Berechnung für Kinder uter 16 Jahren verwendet werden. Weil die Geburtenraten inzwischen gesunken sind, dürften die Kosten eher niedriger ausfallen:

Gegenwärtig fließen in Deutschland jährlich 200,3 Mrd. Euro in die Familienpolitik und davon kommen nur etwa zwei Drittel, also 133,3 Mrd. Euro den Familien zugute (Quelle: Bundesfamilienministerium)

 *  Laut Familienministerium stehen 2013/14 ganze 822.000 Kita-Plätze zur Verfügung, das belastet die öffentlichen Haushalte mit 2.000 - 3.000 Euro pro Kind und Monat (822.000 x 12.000 Euro)
ergibt 
insgesamt                                                                                             9,864 Mrd. Euro jährlich 
(Wenn k
ünftig für alle Kinder ganztags-Kita-Plätze zur Verfügung stehen sollen, werden sie schier unbezahlbar und das Erziehungsgehalt als die preiswertere Alternative alleine aus finanziellen Gründen sinnvoller.)      

 *  Ehegattensplitting                                                                                         20,0 Mrd. Euro jährlich
Das Ehegattensplitting begünstigt stärker die Besserverdienenden und oft profitieren auch kinderlose Paare, (Doppelverdiener) mehr als Familien. Dass das Ehegattensplitting die finanziellen Belastungen der Familie nicht ausgleich, sehen wir deutlich am unterschiedlichen Lebensstandard der Familien im Vergleich zu Kinderlosen.

  *  Das Elterngeld                                                                                            5,6 Mrd. Euro jährlich
Das Elterngeld wird nach dem früheren Einkommen bemessen und benachteiligt junge Mütter, die über ein niedriges oder über kein Einkommen verfügen, z. Bsp. Studentinnen, Mütter in Mutterschaftsurlaub bei Geburt eines weiteren Kindes etc. Selbst ein hohes 
Elterngeld liegt unter dem Erziehungsgehalt von 1.800 Euro, sodass hier niemand benachteiligt wird.

  *  Steuerliche Entlastungen für Familien durch Kinderfreibetrag                          50,0 Mrd. Euro jährlich
Vom Kinderfreibetrag profitieren Besserverdienende
mehr als Sozialschwache und daher ist er sozial ugerecht. Gerechter wäre es, das Kindergeld als eine gleichbleibende Leistung anzuheben. Hinzu käme BAFöG für alle Kinder über dem 16 Lebensjahr, damit alle Kinder einen gerechten Zugang zur Ausbildung erhalten. 

Insgesamt                                                                                             86,468 Mrd. Euro jährlich

 

Mit unserem Modell erreichen wir alleine aus diesen Quellen

Einsparungen in Höhe von 23,838 Mrd. Euro jährlich.

Das Erziehungsgehalt ist sofort möglich!

 

Wir gewinnen zusätzlich weitere positive Effekte für uns alle:

Da viele Leistungen zusammengefasst werden und deren Verwaltung entfällt, werden Verwaltungskosten eingespart, die in der Vermittlung von Erziehungskompetenz an die Eltern verwendet werden können.

Leistungen aus der Sozialhilfe, Harz IV und Arbeitslosengeld werden eingespart, da viele Alleinerziehende diese Leistungen beziehen.

Das sozialversicherungspflichtige Erziehungsgehalt würde Beträge in die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung bringen und die Kassen entlasten.

Durch eine entspanntere finanzielle Situation der Familien kommt es automatisch zum Stressabbau bei den Eltern und Kindern, wodurch sich die Gesundheit der Bevölkerung deutlich verbessern würde und weitere Einsparungen für die Krakenkassen bringt.

Familien geben ihr Einkommen zu 80 – 90 % aus und das überwiegend vor Ort, wodurch der inländische Konsum deutlich steigen würde. Jeder ausgegebene Euro zieht etwa zwei Euro an Investitionen nach sich, welches zu einem Investitionsboom und Wirtschaftswachstum führen würde. Beides bringt höhere Steuereinnahmen in die öffentlichen Kassen.

Da sich viele Eltern für die häusliche Betreuung ihrer Kinder entscheiden würden, würde es zu einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt kommen, wovon alle gleichermaßen profitieren. Dadurch wäre auch der Wiedereinstieg in den Beruf für Eltern erleichtert.

Das Erziehungsgehalt würde die Familie finanziell entlasten und somit für mehr Gerechtigkeit in der Einkommensverteilung sorgen. Das gleichmäßige Einkommen der Familien würde die Konjunkturzyklen stabilisieren und den Verlauf von Krisen mildern. Der Lebensstandard aller Menschen würde sich verbessern.

Die Entlohnung der Kindererziehung wird insgesamt die Rolle der Eltern aufwerten und die Rechte der Kinder auf Pflege und elterliche Fürsorge besser sichern. Die regelmäßige Betreuung der Familien würde vernachlässigte Kinder frühzeitig entdecken und allen Kindern eine schönere Kindheit ermöglichen.

Alle Familien erhalten eine größere existentielle Sicherheit und könnten sich somit wieder mehrere Kinder leisten. Dadurch würde die Geburtenrate steigen und unsere Renten werden wieder sicherer.

Mütter/Väter, die einen Beruf ausüben möchten, können das Erziehungsgehalt für die Fremdbetreuung ihrer Kinder verwenden, wobei sie eine größere Entscheidungsfreiheit hätten, welche Art der Betreuung sie in Anspruch nehmen. Das bringt eine größere Auswahl an Alternativen zu den staatlichen Einrichtungen und somit eine höhere Qualität der Fremdbetreuung der Kinder.

Die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau bei vergleichbarer Lebensqualität wäre besser gesichert.

Es entstehen viele neue Arbeitsplätze für erfahrene Eltern, die ihr wertvolles Wissen in das Bildungssystem, Jugendarbeit und Familienpolitik, sowie bei der Unterstützung der Familien, deren Beratung und flexible Kinderbetreuung einbringen. In der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik werden gerade diejenigen Eigenschaften benötigt, die sich erst durch die Familienerfahrung und Erziehung des Nachkommens bilden oder verstärken.

Wir erreichen eine wesentlich natürlichere und höhere Lebensqualität für die ganze Gesellschaft.

 Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen!

 

Es ist an der Zeit, zu handeln!

Wenn Sie noch mehr darüber wissen wollen, warum es so wichtig ist, die Kindererziehung in der Familie zu ermöglichen und Mütter/Väter finanziell abzusichern, lesen Sie dieses Buch! 

Die Betreuung von fremden Kindern ist Arbeit und wird bezahlt, die Betreuung der eigenen Kinder nicht - das ist ungerecht. In beiden Fällen geht es um eine verantwortungsvolle Arbeitsleistung.Ein jahre- und jahrzehntelanger Einsatz der Eltern muss als Arbeit anerkannt und entsprechend entlohnt werden. Dieser Einsatz muss sich auch später in der Altersrente wiederspiegeln.

Auch Arbeitgeber brauchen die nächste Generation von leistungsfähigen Mitarbeitern.

Daher müssen Sie den Eltern eine faiere Chance geben, während der Kinderbetreuung in Teilzeit arbeiten zu können: 1/4-, 1/2- und 3/4-Jobs müssen möglich sein, sowie flexible Arbeitszeiten und mehr Home-Office-Arbeitsplätze insbesondere in hochqualifizierten Berufen. (Wissen Sie, dass unsere Familienministerin Christina Schröder von Zuhause aus arbeitet?)

Nach der Kindererziehungszeit muss ein Wiedereinstieg in die Arbeitswelt möglich sein - auch in hochqualizizierten Berufen. (Wissen Sie, dass den Hochschulabsolventen/innen bereits nach einem halben Jahr beruflicher Auszeit ihre Qualifikation am Arbeitsmarkt abgesprochen wird und sie für die weniger qualifizierten Jobs als überqualifiziert gelten? So kann man durch eine hohe Bildung in eine Falle geraten!) Wir brauchen einen humaneren Blick für die Realität.

Kindererziehung - Unbezahlbar, aber umsonst! 

Wir brauchen wesentlich mehr Anerkennung für Eltern und mehr Verständnis für die Familie. Eine hohe Wirtschaftsleistung läßt sich nur dann langfristig sichern, wenn die kommenden Generationen gesund, leistungsfähig und kreativ sind. Der Schlüssel dazu liegt in einer hochwertigen Kindererziehung durch die eigenen Eltern. Soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen und Gesundheit entwickeln sich in den ersten Lebensjahren und werden maßgeblich durch die erlebte Geborgenheit geprägt. Eltern brauchen einerseits Fachwissen über die Kindererziehung und andererseits eine sichere finanzielle Basis, um diese leisten zu können.