Hier geht es zu unserer neuen Umfrage zum Erziehungsgehalt

05.11.2017 - Familienreport:
Statt Ursachenforschung steht die Bevormundung der Eltern im Vordergrund:

Alle 3 Jahre wird durch das Familienministerium der Familienreport erstellt und die letzte Ausgabe bestätigt, dass die Politik gegen die Familien arbeitet statt für sie:
- Mit dem Begriff "Partnerschaftlichkeit" wird suggeriert, dass sich die Eltern den Job und die Kinderbetreuung teilen können - dass ihnen dann ein Einkommen fehlt, wird unter den Tisch gekehrt.
- Die Erhöhung der „Betreuungsquote“ in der Fremdbetreuung wird als „Fortschritt“ gefeiert. Ob es die Eltern wollen, wird nicht gefragt...
- Die steigende Familien- und Kindesarmut wird zwar erwähnt, jedoch ohne nach den Ursachen zu fragen: Über 50 % der Kinder von Alleinerziehenden und über 27 % der Kinder von Familien mit drei und mehr Kindern sind arm. Das sind insgesamt 21 % aller Kinder.

Die Analyse aus dem ÖDP-Journal:
https://www.oekologiepolitik.de/2017/10/22/familienreport-2017-dokument-familienfeindlicher-politik/

 

 

30.10.2017
Alleinerziehende Mütter genauso erfolgreich!

Diese Studie bestätigt, dass alleinerziehende Mütter ihre Kinder genauso erfolgreich erziehen wie Elternpaare!
Sogar noch erfolgreicher, denn Kinder von Alleinerziehenden weisen höhere soziale Kompetenzen auf!!!
Glückwuchsch an alle Alleinerziehende!
https://mitvergnuegen.com/2017/endlich-per-studie-bestaetigt-alleinerziehende-muetter-ziehen-tolle-kinder-gross

 

24.10.2017
Kinderarmut in Deutschland Dauerzustand - FN/

Nichts neues, oder...? Neu ist in dieser Studie lediglich, dass wer einmal arm ist, lange auch arm bleibt, denn die Menschen können sich aus der Armut nicht mehr so leicht befreien. Das liegt an einem gravierenden Fehler im Steuer- und Sozialversicherungssystem. Die Politiker wissen es...

 

23.10.2017
Brigitte Zypries in Change.org:

"Ohne starke Frauen in der Wirtschaft und ohne ihren Anteil an der Wertschöpfung läuft in Deutschland nichts. - Nun muss es darum gehen, Wertschöpfung und Wertschätzung in Einklang zu bringen."

Werden hier nicht zufällig die Frauen nur auf ihre Rolle der Berufstätigen reduziert? Welchen Stellenwert haben sie als Mütter? Die Volkswirtschaftliche Wertschöpfung sollte neu definiert werden und die Frau auch in ihrer klassischen und natürlichen Rolle als Mutter anerkannt werden.

 

21.10.2017
Leserbeiträge zur Bildungsstudie in AZ Mainz

Wie Neurobiologen und Kinderpsychologen prophezeit haben, hat die zu frühe Trennung der Kinder von den Müttern Einfluss auf die schulischen Leistungen. "Raffinierte Propaganda täuscht junge Eltern mit wohlklingenden Bildungsversprechen", schreibt der Leser, doch die Realität ist anders: "Kleinkinder brauchen eine konstante Bindung an die Mutter!"

In einem weiteren Leserbrief in der gleichen Zeitung können wir nachlesen, dass der Staat seit Jahrzehnten das Geld falsch ausgibt: Statt es den Müttern zukommen zu lassen und ihnen dadurch ermöglichen, dass sie ihre Kinder selbst erziehen, wird die Fremdbetreuung kontinuirlich ausgebaut: Ganztagskrippen, -kitas und Horte. Die Folgen werden kommen.

 

24. September 2017
Bundestagswahl - Keine Familienpolitik mehr...?

Die Familienpolitik wird nicht mehr diskutiert, spielt keine Rolle mehr bei den Wahlomaten und selbst auf Anfrage wird sie auf die Bereiche Soziales und Bildung aufgeteilt. Die Parteien präsentieren keine familienpolitischen Maßnahmen mehr, obwohl die Familien- und Kinderarmut dramatisch zunimmt, die Geburtenzahlen zurückgehen und die Verarmung der Mütter steigt.

 

3. Juli 2017
Zwischen "Rabenmutter und fauels Mensch" (FN 3. Juli 2017, S. 19)
Unter dem Motto "Frau von der Rolle" diskutierte die Kontaktstelle "Frau und Beruf" über den "schweren Stand" der Mütter in der Gesellschaft und stellte fest, dass die Frau täglich in bis zu elf verschiedene Rollen schlüpfen müsse. Viele Frauen seien jedoch von den hohen Ansprüchen an sich selbst gestresst - so die Expertinnen. Ihre Feststellung: "Dies habe automatisch zur Folge, dass Mütter nicht mehr funktionieren und ins Burnout abddriften." Daher ihr Rat an Mütter: "Am Ende des Tages Gleichgewicht finden und eine Standodrtbestimmung durchführen." Zu wünschen bleibt nur, dass berufstätige Mütter auch dazu noch Zeit finden...

 

27. Juni 2017
Studie Warnt vor massiver Altersarmut (FN Titelseite)

Rente: Im Jahr 2036 ist jeder Fünfte gefährdet, im Rentenalter unter die Armutsgrenze zu fallen.
"Auf Deutschland rolle eine Lawine der Altersarmut zu" - so die Studie. Der
Sprecher der Unionsfraktion CDU Karl Schiewerling meint dazu, dass die Prognosen eine Spekulation seien und dass es viele Unwägbarkeiten gäbe... 

Unser Kommentar: Seine Rente scheint gesichert. Über die Rentenhöhe der Mütter wird nicht gesprochen, doch wir können uns vorstellen, wen die Altersarmut am meisten treffen könnte...

 

29. Mai 2017
Bürger- Dialog mit der grünen Landtagsfraktion BW

Es gibt keine Familienpolitik mehr...
Unser Verein wurde zum Bürger-Dialog eingeladen, um über die Familienpolitik zu sprechen. Wir waren dort und wie groß unser Überraschung: Für die Themen wie Verkehr, sozialer Wohnungsbau, Finanzen, Tourismus etc. gab es Tische mit Überschriften, doch unser Thema "Familie" suchten wir vergeblich. Auf Anfrage wurden wir auf "Bildung" und "Soziales" verwiesen. Das Thema Familie gibt es nicht mehr!!!
Übrigens, auch die "Wahlomaten" - also die Orientierungshilfen für die Bewertung der einzelnen Wahlprogramme zur Bundestagswahl enthalten das Thema Familie nicht mehr. 

 

24.05.2017
Rückkehrrecht in Vollzeit abgeschmettert!

Damit ist das Recht auf Rückkehr in die Vollzeit-Beschäftigung nach der Teilzeit vom Tisch. Das trifft insbesondere Mütter, die am häufigsten die Teilzeit in Anspruch nehmen, um für ihre Kinder da zu sein. Wenn die Kinder größer sind, wünschen sich jedoch viele Mütter wieder eine Vollzeitbeschäftigung, bekommen allerdings keine Chance mehr. (FN)

Unser Kommentar:
K
eine Vollzeit, keine Aufstiegsmöglichkeit mehr. Die Koalition hat mit ihrer Ablehnung des Gesetzesentwurfes von Arbeitsministerin Andrea Nahles eine große Chance vertan, den die Mütter haben oft nach der Kinder-Phase noch 20 bis 30 Jahre zu arbeiten. Dass gerade diese Mütter nach der Kindererziehungszeit besondere soziale Kompetenzen entwickelt und einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten könnten, wird schlicht übersehen. Schade!  


 

19.05.2017
Brigitte MOM: "Darum sollten wir auch mit Teenagern zuhause bleiben – nicht nur mit Kleinkindern"

Eine Studie zeigt, dass Kinder in der Pubertät von der Anwesenheit ihrer Eltern profitieren. Mehr sogar als Kleinkinder.
Worum geht es hier?
Um die Frage, über die Eltern, Pädagogen und alle möglichen anderen Leute, die ihren Senf dazu geben wollen, seit Jahren streiten: Wie viel Zeit sollten Mütter und Väter mit ihren Kindern verbringen? Bei einer Langzeit-Studie aus den USA haben Forscher interessante Erkenntnisse gewonnen.
Hm. Je mehr Zeit, desto besser für die Kinder?
Nicht unbedingt! Bei der Gruppe der 3- bis 11-Jährigen hatte die mit den Eltern verbrachte Zeit gar keinen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder – weder auf ihr Verhalten, ihre Emotionen, noch auf ihren Bildungsgrad. Viel wichtiger als die Anzahl der Stunden, die Mama oder Papa mit ihnen verbringen, sei der soziale Status auf diese Faktoren. Anders hingegen sieht es bei den Teenagern aus. Hier spielt gemeinsame Zeit durchaus eine Rolle.

http://m.brigitte.de/familie/schlau-werden/pubertaet--warum-uns-kinder-in-dieser-phase-besonders-brauchen-10904808.html?utm_campaign=artikel-header&utm_medium=share&utm_source=facebook

 

 

13.05.2017
Der Hirnforscher Gerhard Hüter befasst sich mit einer Zukunftsvision und fordert eine Anpassung des Schulsystems

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hirnforscher-in-20-jahren-wird-nur-noch-derjenige-arbeiten-der-es-will-a2112629.html?meistgelesen=1 

 

 

04.04.2017
Unglaublich: Die SPD will Familien entlasten...

Die SPD will die Eltern und Angehörige von Pflegebedürftigen spürbar entlasten und mit diesem Thema in den Wahlkampf ziehen.... Manuela Schwesig stellte ihr Konzept zur Famileinarbeitszeit vor, wonach die Eltern ihre Arbeitszeit auf 26 bis 36 Stunden reduzieren sollen und dafür ein Familiengeld von zusammen 300 Euro erhalten... Schwesig sagte: 'Familien sind heute unter massivem Druck durch eine Doppelt- oder Dreifachbelastung.... Nicht die Familie sollte arbeitsfreundlicher werden, sondern die Arbeitswelt familienfreundlicher...' Sie wirft der CDU/CSU und Angela Merkel vor, alle bisherigen Vorstöße in diese Richtung blockiert zu haben. (FN 04.04.2017)

 

 

 

 

21.02.2017
Kinder leiden immer öfter unter Kopfschmerzen

Laut Barmer-Arztreport stieg die Anzahl der Kopfschmerz-Patienten in den letzten zehn Jahren um 12,4 Prozent, jedoch bei der Altersgruppe von 18 bis 27 Jahren schoss sie in die Höhe - ein Plus von 42 Prozent! Den Spitzenwert erreichen 19jährige Frauen mit 19,7 Prozent, also jede fünfte. Besonders allarmierend ist, dass Kopfschmerztabletten bereits von 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen (9 - 19 Jahre) häufig eingenommen werden. Als Ursachen vermutet man stegenden Druck in der Schule, Ausbildung und im Studium. (Bericht FN)

 

 

20.02.2017
Die Puppe "Cayla" hört Familien ab?

Vorsicht ist geboten, wer diese Puppe "My Friend Cayla" der Firma Vivid im Kinderzimmer hat. Sie besitzt die Ausrüstung zum Abhören und kann Nachrichten senden. Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf dieser Puppe verboten und hofft darauf, dass die Eltern, sofern ihre Kinder diese Puppe bereits besitzen, diese eigenverantwortlich zerstören, oder an die Firma Vivid zurückschicken, denn man kann den Preis zurück verlangen. (Bericht FN 19. und 20.02.2017)

 

 

13.01.2017
Ein interessantes Buch über die Renten der Mütter in unserem reichen Deutschland:

"Die verratenen Mütter - Wie die Rentenpolitik Frauen in die Armut treibt" von Kristina Vaillant

Sieben Millionen Frauen aus den geburtenstarken Jahrgängen gehen in den nächsten Jahren in Rente. Zwei Drittel dieser Frauen, vor allem die Mütter unter ihnen, werden nicht mehr als 600 Euro bekommen. Kristina Vaillant beschreibt das Ausmaß dieses Renten-Skandals.

ISBN: 9783426788677, Euro 12,99 
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_c_2_21?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=die+verratenen+m%C3%BCtter&sprefix=die+verratenen+m%C3%BCtter%2Caps%2C709&crid=V6ZLVN6ZSO6S

 

 

20.10.2016
Hohe Kosten als Hauptgrund für Kinderlosigkeit!
63 Prozent glauben, dass finanzielle Erwägungen entscheidend sind HAMBURG (dpa).

Die Mehrheit der Bundesbürger glaubt, dass kinderlose Paare vor allem wegen der hohen Kosten auf Nachwuchs verzichten. 63 Prozent der Befragten in einer Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen äußerten diese Einschätzung - und zwar unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht oder Wohnortgröße. Vor fünf Jahren hatten 58 Prozent die Kosten als Hauptgrund für Kinderlosigkeit angesehen, heißt es in der am Mittwoch vorgestellten Untersuchung. Die Stiftung stellte 2066 Menschen die Frage "Warum bekommen die Deutschen keine Kinder mehr beziehungsweise wollen keine Familie gründen?" und gab neun Antwortmöglichkeiten vor. Dabei konnte man auch mehrfache Antworten angeben. Auf Platz zwei kam die Sorge, eigene Freiheiten einzubüßen (61 Prozent), gefolgt von der Überzeugung, dass Karriere wichtiger sei als die Gründung einer Familie (55 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Bundesamts bekamen 2014 in Deutschland 100 Frauen 147 Kinder - elf weniger als im EU-Durchschnitt. Die höchste Geburtenziffer in der EU hatte Frankreich mit 2,01 Kindern pro Frau.

 

14.10.2016
Kinder brauchen ihre Mütter - Gedanken zur Krippenbetreuung von Hanne Kerstin Götze

Vatican-Magazin 10/2016, Rubrik Irrwege, Artikel von Hanne Kerstin Götze "Nun dürft ihr reichlich trinken". Dazu gibt es ein wunderschönes Bild eines Säuglings, der sich an der Mutterbrust nägrt. Kerstin kommt zu dem Schluss, dass die Kinderkrippe kein Heilsweg ist, sondern ein Ort, wo die Kleinsten Stress und Angst erleben. Eine Krippe bzw. Kita macht erst dann Sinn, wenn die Kinder die Trennung von der Mutter gut verkraften können. Nur dann wird sie das Spiel mit anderen Kindern genießen können. Das ist jedoch bei den meisten Kindern erst im 3. Lebensjahr. Selbst dann sollten es nur wenige Stunden am Tag sein. Lesenswert...  http://www.vatican-magazin.de/index.php/magazin

 

12.10.2016
Den Mutterberuf aufwerten...

http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2016/10/von-alleinerziehenden-muttern.html

 

08.08.2016
Bundesweit sterben 3 Kinder pro Woche durch Vernachlässigung und Gewalt

Heinz Hilgers, Präsidenten des Deutschen Kinderschutzbundes erklärte, dass bundesweit durch Vernachlässigung oder Gewalt „etwa drei Kinder pro Woche“ zu Tode kommen. Das im angeblich "reichen" Deutschland! Die Jugendämter verzeichnen seit 2012 einen Anstieg der Verfahren, die eine tatsächliche Gefährdung eines Minderjährigen nachweisen, um ganze acht Prozent. Das ist eine sehr traurige Bilanz, aber verständlich, denn Eltern werden immer mehr unter zeitlichen Druck gesetzt und viele Alleinerziehende trifft dazu auch noch ein akute Geldnot. Wie sollen es die Eltern schaffen, die so dringend erforderliche Geduld für die Kinder aufzubringen??? 

 

30.07.2016
Familiengeld - nichts Neues!!!
Familienministerin Manuela Schwesig schlägt ein "neues" Familiengeld vor, um Eltern angeblich "mehr Zeit" für Ihre Kinder zu geben: Wenn beide Eltern gleichzeitig 28-36 Wochenstunden beschäftigt sind, sollen sie für maximal 24 Monate je 150 € monatlich bekommen. Damit will Schwesig insbesondere die Mütter zur Erwerbstätigkeit animieren.

Wir meinen dazu: Gerade die berufstätigen Eltern brauchen dieses Geld nicht, sondern wenn ein Elternteil mit dem Nachwuchs zuhause bleibt, benötigt die Familien einen Ausgleich für das fehlende Einkommen. Damit ist Schwesig genau auf der Linie, die Eltern in die Berufstätigkeit zu bringen, wodurch sie eben weniger Zeit für Ihre Kinder haben. 

 

 

18.06.2016
Zitat aus dem Entwurf des neuen Mutterschutzgesetzes aus dem Hause Schwesig:

§2 Begriffsbestimmungen
(1) Eine Frau im Sinne dieses Gesetzes ist jede Person, die schwanger ist oder ein Kind geboren hat oder stillt, unabhängig von dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht.

Quelle: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/gesetzentwurf-muschg,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

 

 

08.06.2016
Betreuungsgeld wird in Bayern weiter gezahlt

Die Bayerische Landesregierung zahlt das gestrichene Betreuungsgeld in Bayern weiter. Das gilt auch rückwirkend. Eltern, die im letzten oder diesem Jahr kein Bundesbetreuungsgeld mehr beantragen konnten und in Bayern wohnen, können dies rückwirkend tun. Da es in den Medien kaum kommuniziert wird, werden es vermutlich viele Eltern gar nicht mitbekommen, daher weiter sagen. Denn ohne Antrag kein Betreuungsgeld.
 
Schön, dass Bayern das Betreuungsgeld fortführt, noch schöner wäre es, wenn Bayern jetzt die vom Bundesverfassungsgericht  zugewiesene Zuständigkeit dazu genutzt hätte, das Betreuungsgeld deutlich zu erhöhen, denn die Betreuungsleistung der Mütter/Väter ist gesellschaftlich enorm wichtig. Wenn Eltern ihre Kleinkinder betreuen würden, könnte man auf viele Krippenplätze verzichten, wodurch weit höhere Kosten eingespart werden könnten.

 

 

24.11.2015
Vorlesen macht Kinder erfolgreicher

Die Stiftung LESEN hat festgestellt, das das Vorlesen bei Kindern zu einem größeren schulischen Erfolg führt. Kinder lieben es, wenn Erwachsene ihnen vorlesen, es entsteht eine angenehme Vertrautheit und das Gelesene wird intensiver aufgenommen. 84% der vorlesenden Eltern haben gute schulische Ergebnisse bei ihren Kindern erfahren. Auch auf das Sozialverhalten der Kinder wird durch das Vorlesen positiv beeinflusst. (FN am 10.11.2015) 

 

 

10.11.2015
Sechs Mal mehr Alte als in den 70er Jahren

Der Anteil der Hochbetagten im Südwesten hat sich laut des Statistischen Landesamtes Stuttgart seit der 70er Jahren versechsfacht. Die Ursache ist in einer erhöhten Lebenserwartung  und dem demographischen Wandel, also der zu niedrigen Geburtenraten zu sehen. Bis zum Jahre 2060 soll sich der Anteil der alten Menschen an der Bevölkerungsanzahl verdreifachen.

 

 

08.11.2015
Gestillte Kinder: schlanker, intelligenter und höheres Einkommen

Darüber und über weitere interessante Themen berichtet der Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind eben kein Zufall...! Ein Besuch der Webseiten dieses Vereins
lohnt sich:

http://www.vfa-ev.de

 

02.11.2015
Petition zum Bildungplan

Das die Bildungspläne nicht nur in Baden-Württemberg mit dem Unterricht zur sexuellen Vielfalt maßlos übertreiben, ist inzwischen bei vielen Menschen angekommen. Machen Sie sich selbst ein Bild in dieser kurzen Darstellung: 

http://www.bildungsplan2015.de/2014/02/22/neu-video-zur-bildungsplandebatte/ 

 

19.10.2015
Ecuador: Hausfrauen und Hausmänner bekommen künftig eine Rente

Mit dem 1. Oktober sind in Ecuador die Hausfrauen und Hausmänner in das staatliche Sozialversicherungssystem aufgenommen worden. Sie bekommen mit dem Erreichen des Pensionsalters vom Staat eine Pension. Für die dafür notwendigen Versicherungsbeiträge investiert der Staat einen jährlichen Betrag in der Höhe von 27 Millionen US-Dollar.Dieses Gesetz ist ein gewaltiger Schritt zur Anerkennung jener produktiven Arbeit, welche früher belächelt wurde und/oder unsichtbar blieb.

mehr unter: http://derueberflieger.blogspot.co.at/2015/10/ecuador-die-hausfrauen-und-hausmanner.html 

 

30.09.2015
Literaturempfehlung "Die verratene Generation" von Kristina Vaillant, 2013

Männer und Frauen sind zwar gleichberechtigt, aber diese Gleichberechtigung schwindet, sobald aus der Frau eine Mutter wird. Die Mutterrolle gehört unzertrennlich zur Frau und lässt sie in die Teilzeit-Minijob-Falle abtauchen. Die Armut ist weiblich. Mütter sind nach wie vor entweder finanziell abhängig vom Mann, oder sie müssen sich von ihren Kindern trennen, um einem Job nachzugehen, welches viel leichter gesagt als getan ist. Die Hälfte der Harz IV-Empfänger sind Frauen und davon mehr als die Hälfte Alleinerziehend. Ein Thema, das endlich gelöst werden muss, gute Beispiele gibt es im Ausland.

 

17.08.2015
Die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es nicht nur in der Anatomie selbst, sondern auch auf molekularer Ebene in den Gehirnen...

Damit dürfte der Gleichheitswahn der Gender-Ideologen hinfällig sein. Wie eine neue Studie zeigt, die im "Journal of Neuroscience" veröffentlicht wurde, gibt es signifikante biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der molekularen Regulation der Synapsen im Hippocampus – einem der ältesten kortikalen Strukturen des Gehirns. Dieser befindet sich im Temporallappen und stellt eine zentrale Schaltstation des limbischen Systems dar.

Es geht nicht darum, Mann und Frau gleichzumachen, sondern  G L E I C H W E R T I G !  Also beide Geschlechter in ihrer Art als überlebensnotwendig zu begreifen und in ihren spezifischen Fähigkeiten beide gleich zu wertschätzen. 

Lesen Sie dazu "Hier darf ich Frau sein - Hier bin ich Mann; Die weibliche und die männliche Weißheit" von Jana Inka Krenk,  http://eltern-bestimmen-selbst.de/index.php/berechnungsbeispiel/buchanforderung

http://www.contra-magazin.com/2015/08/molekular-studie-die-hirne-von-maennern-und-frauen-arbeiten-unterschiedlich/ 

 

 

28.07.2015
Zu veil Ultraschall, zu viele Untersuchungen  (Mannheimer Morgen, Dienstag, 28.07.2015)

Die Ärzte raten zu immer mehr Untersuchungen, doch das ist nicht unbedingt geusund für das Kind. Beim Ultraschal wissen wir, dass das Kind sofort wegspringt, sobald es von den Wellen erreicht wird. Welchen Schock erlebt es? Zuviele Untersuchungen verursachen Stress bei Mutter und Kind. Dabei ist es für die Gesundheit des Kindes am Wichtigsten, dass die Mutter entspannt ist, dass sie Zeit für sich findet und sich auf das Kind freut. In diesen Genuss kommen allerdings immer weniger Mütter. 

Wir Mütter müssen mehr an uns denken und offen sagen, was wir für eine glückliche Schwangerschaft und Mutterschaft brauchen!

 

 

01.07.2015
Elterngeld Plus soll Vereinbarkeit fordern... (FN)

Das Elterngeld Plus, das am heutigen Tag in Kraft trifft, schafft es, sich über den Wunsch der meisten Eltern hinwegzusetzen, mehr Zeit und mehr Geld für die Kinder zu haben. Das Elterngeld wird halbiert und auf 2 Jahre gestreckt. Damit erhalten die Eltern monatlich weniger Geld und werden zusätzlich dazu animiert, beide beinahe in Vollzeit zu arbeiten! Dafür erhalten sie 2 zusätzliche Monate, welche durch die Halbierung allerdings nur einem Monat entsprechen. Während der ersten beiden Lebensjahre, die  so wichtig für die Entwickllung der Kinder sind, kommt dadurch jede Menge Stress auf.

Was würden dazu wohl die Kinder sagen? Haben sie keinen Anspruch auf ihre Eltern und eine entspannte, glückliche Kindheit?

 

 

15.06.2015
Zur Lage von Frauen und Müttern in Deutschland
von global news


Laut dieser Studie ist Deutschland eine einsame Spitze bei der Lohn-  und Rentendiskriminierung der Frauen:

- Die Rente der Frauen liegt selbst nach 45 Arbeitsjahren weit unter dem Niveau von Hartz IV. Eine Minijobberin, die ein Jahr lang tätig ist, bekäme demnach eine monatliche Rente von 3,11 Euro. Nach 45 Versicherungsjahren beträgt der Anspruch auf Altersgeld 139,95 Euro im Monat.

- Nur minimal besser sehen die Zahlen des Ministeriums aus, wenn die Minijobberin den pauschalen Rentenbeitrag des Arbeitgebers in Höhe von 15 Prozent auf die üblichen 19,6 Prozent aufstockte. Nach 45 Versicherungsjahren betrage der Rentenanspruch dann 182,70 Euro, für je ein Jahr sind es etwas mehr als vier Euro Rente. An diesem enormen Mißstand wird die neue Mütterrente wenig
ändern, solange Niedriglöhne, Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung weiter große Lücken in die Rentenbiografien reißen.

- Anders als einige andere Länder, wie z.B. Dänemark oder Niederlande kennt Deutschland keine Mindestrenten.

- Sie verbringen im Durchschnitt etwa 10 Stunden pro Woche mehr in unbezahlter Arbeit als Männer. Dazu zählen neben der Haushaltsführung und Betreuung von Haushaltsmitgliedern auch die Unterstützung von Personen in anderen Haushalten sowie ehrenamtliches und freiwilliges Engagement.

- 82 % kennen das Gefühl der Überforderung. Genauso viele leiden unter Zeitnot.

- Fast eine Million Frauen in Deutschland sind bereits von einer Sandwich-Situation im engsten Sinne betroffen: Sie versorgen noch
Kinder im Haus und pflegen dort schon gleichzeitig Eltern oder Schwiegereltern.

- Vielleicht sollte unter solchen Umständen auch nicht überraschen, daß deutsche Frauen im Alter von 65 Jahren nur noch eine vergleichsweise geringe Erwartung gesunder Lebensjahre haben, in Westeuropa nur von Griechenland unterboten und um die Hälfte weniger als in den meisten skandinavischen Ländern...

- Die demographischen Folgen der Behandlung von Müttern und Frauen allgemein werden im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich verheerend sein. Die Geburtenziffer pro Frau ist seit 1970 von 2,19 auf 1,36 gefallen ist, ein enormer Absturz um 38 % (Abb. 14806). Das ist nun zusammen mit Portugal die niedrigste Geburtenziffer in Westeuropa (Abb. 04047). In der Folge ist das deutsche
Durchschnittsalter seit 1970 schon von 34 Jahren auf 45 Jahre angestiegen, das höchste in Westeuropa...

- Im internationalen Vergleich hat Deutschland eine der höchsten Raten an kinderlosen Frauen.

- Auf je hundert Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 59 Jahren kommen inzwischen schon 48 im Alter von 60 und mehr Jahren, die zum allergrößten Teil nicht mehr berufstätig sind -  ein Verhältnis von 2 zu 1. Noch eklatanter und negativer hat
sich das zahlenmäßige Verhältnis derer ab 65 Jahre zu denen unter 15 Jahren entwickelt. Es zeigt ein Deutschland auf dem Weg
ins Altersheim mit weitem Vorsprung vor fast allen anderen (siehe z.B. Deutschland 1,58 und Frankreich 0,95).

- Die Zahl an Kindern soll bis zu Ende des Jahrhunderts um 30 % fallen, während für Großbritannien und Frankreich und vor allem die USA Zuwächse erwartet werden.

- Die im internationalen Vergleich besonders starke Diskriminierung von Frauen in Deutschland und die ebenfalls im internationalen Vergleich besonders extreme
demographische Entwicklung lassen enge Zusammenhänge vermuten.

Der ganze Text unter http://www.jjahnke.net - wb265-3.6.15-23/30
 

 

06.06.2015
Kälber, die von den Kühen zu früh getrennt werden, weisen Veränderungen im Sozialverhalten, niedrigere Aktivität und reagieren auf Reize mit Stress...

Das ergab die "Kuh und Kalb" Studie der Veterinär-medizinischen Universität Wien 2015: Außerdem stellten die Forscher fest: Der Kontakt zur Mutter und anderen Kühen macht die Rinder geselliger und sozial kompetenter. Üblicherweise werden Kälber innerhalb der ersten 24 Stunden von der Mutter getrennt, damit die Milch im Supermarkt landen kann.
 
http://www.fnweb.de/ratgeber/landwirtschaft-natur/die-folgen-untersucht-1.2276879

 

 

01.06.2015
Regretting motherhood - Mutterschaft bereuen...?

An dieser Umfrage unter den Müttern hat sich in Deutschland eine lebhafte Debatte entfacht: Viele Mütter bereuen... aber nicht, dass sie Kinder haben, sondern die Folgen, in die sie durch die Mutterschaft geraten sind: Verlust des beruflichen Anschlusses, in der Teilzeit stecken geblieben, Verlust an Selbstbestimmung und niedrigere Lebensqualität - in Folge einer finanzielle Abhängigkeit und Verarmung. Der Mutter geht es nicht gut und daher verabschiedet sie sich aus dem Leben des Kindes, existiert nur noch an den Abenden und Wochenenden. Wann wachen Mütter auf und setzen sich dafür ein, das Leben für ihre Kinder und sich selbst angenehmer zu gestalten...?

 

28.05.2015
Birgit Kelle: 
"'Old Europe' sieht echt alt aus'

"...um zu sehen, wo wir stehen, muss man unsere erbärmlichen 13,1 Prozent (Kinderanteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland) im weltweiten Kontext sehen. 13,1 Prozent sind dramatisch wenig angesichts des Kinderanteils in den asiatischen und afrikanischen Ländern. Laut Zahlen des Berlin Instituts liegt der Kinderanteil in Afrika im Durchschnitt bei 41 Prozent, nicht wenige Länder schaffen sogar mehr als 45 Prozent. Von den rund 1,8 Milliarden Kindern weltweit leben 1,1 Milliarden in Asien und gut 400 Millionen in Afrika. Ganz Europa zusammen hat im Vergleich nur 114 Millionen Kinder. Nie war der Begriff „Old Europe“ passender als hier..."

Birgit Kelle ist freie Journalistin und Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes „New Women For Europe“ mit Beraterstatus am Europäischen Parlament:

Der ganze Text unter:
http://atkearney361grad.de/kolumne/land-ohne-kinder/

 

27.05.2015 - DPA:
Neue Studie der Bertelsmann-Stiftung vom 22.05.:
"Deutschland braucht halbe Million Zuwanderer jährlich!"

Laut Bertelsmann sind es sogar 533.000 Menschen jährlich, die zuwandern 'müssen' und zwar mehr als Menschen aus Deutschland abwandern (Netto-Zuwanderung), damit die geburtenschwachen Jahrgänge ausgeglichen werden. Bis zum Jahre 2050 wird sich laut dieser Studie die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von den heutigen 45 Millionen auf 26 Millionen reduzieren. Nachzulesen ist hier ebenfalls, das im letzten Jahr, also 2014 netto 470.000 Zuwanderer nach Deutschland kamen und in den letzten 60 Jahren es im Schnitt 200.000 Zuwanderer jährlich waren.

Kein Wunder also, dass überall der Eindruck einer Überfremdung entsteht! An die Förderung der Familien denkt man hier überhauptnicht. Ob berücksichtigt wurde, dass bei dieser drastischen Reduktion der Bevölkerung auch nicht so viel produziert werden muss, ist nicht ersichtlich. Eine merkwürdige Studie...

 

 

 

Wir empfehlen den Eltern:
Bücher oder Vorträge von Michael Winterhoff und Gerald Hüther

Michael Winterhoff:
"SOS Kinderseele", "Lasst Kinder wieder Kinder sein", "Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden"

Gerald Hüther & Cornelia Nitsch:
"Wie aus Kindern glückliche Erwachsene werden"

 

 

09.05.2015  
"Die Eltern sind die Dummen!"
Focus nimmt den aktuellen Kita-Streik zum Anlass, sich mit der Benachteiligung der Eltern zu beschäftigen

Dabei kommt endlich auch die Entlohnung der Kinderbetreuung durch Mütter bzw. Väter zur Diskussion, die den Eltern mehr Wahlfreiheit geben würde, statt nur auf Kinderkrippen angewiesen zu sein.
 
Leserbriefe schreiben:  leserbriefe (at) focus-magazin.de

Kommentare direkt im Internet:  http://www.focus.de/politik/focus-titel-wie-viel-sind-uns-die-familien-uns-wert_id_4670983.html

Ein Video zum Beitrag: http://www.focus.de/politik/focus-titel-wie-viel-sind-uns-die-familien-uns-wert_id_4670983.html   

 

 

04.05.2015
"Das Verschwinden der Europäer" - ein neues Buch von Dudo Erny
diskutiert die Zuwanderungspolitik und ihre Folgen

Hier wird mit den Mythen der Zuwanderung aufgeräumt. Wenn die Bevölkerungsanzahl konstant bleiben soll, müssten 2,1 Kinder pro Frau geboren werden. Derzeit sind es aber nur 1,4 Kinder! Die Europäer sterben aus und wir werden mit den Folgen in wenigen Jahren konfrontiert. Dass die Rente durch die Zuwanderung keinesfalls gerettet werden kann und der Arbeitsmarkt so kaum mit mehr Fachkräften rechnen kann, liegt auf der Hand. Dafür werden allerdings die Sozialkosten explodieren, was sie bereits auch tun. Unsere Welt wird sich dramatisch verändern und das betrifft ganz Europa.

 


09.04.2015 The Huffington Post
Das ist der Betrag, den Mütter, die zu Hause bleiben, verdienen müssten

Es gibt genügend Tabellen und Hilfestellungen, um ein Gehalt oder Lohn zu errechnen. Sie gehen von den Stunden aus und berücksichtigen die erforderliche Qualifikation, Verantwortung, Selbständigkeit bei Entscheidungen, Selbstorganisation etc.

Wenn wir dies Stunden, die eine Mutter oder Vater in der Kinderbetreuung im Haushalt leisten und dazu die erforderliche Qualifikation, die unmittelbare Verantwortung für das Leben und Gesundheit des Kindes, den Grad der Selbständigkeit im Treffen von Entscheidungen (auch weitreichenden) und die unermüdliche Einsatzbereitschaft (rund um die Uhr) berücksichtigen, dann kämen wir auf eine hübsche Summe.

Hier versucht es jemand zu beziffern:
Steven Nelms, ein Vater aus Texas, berechnet, wie viel seine Frau, die den gemeinsamen Sohn zuhause betreut, eigentlich für ihre Leistungen verdienen müsste. Ausgehend vom durchschnittlichen Stundenlohn, den Putzkräfte, Köche oder persönliche Assistenten verdienen, kam Steven auf einen stattlichen Betrag von 73.960 US-Dollar im Jahr. Das entspricht etwa 68.730 Euro und einem Monatsgehalt von ungefähr 5.700 Euro.  

Das ist der Betrag, den Mütter, die zu Hause bleiben, verdienen müssten

http://www.huffingtonpost.de/2015/04/09/gehalt-muetter-verdienen_n_7030824.html

 

"Die Entwicklung ist politisch gewollt"
schreibt die Tauberzeitung am 26. Februar 2015:


26,5 Prozent aller unter Zweijährigen werden im Main-Tauber-Kreis in Krippen oder bei Tageseltern betreut, da beide Eltern berufstätig sind. Angestrebt werden sogar "50 Prozent plus X". Dieser Anstieg dern Neugeborenen-Betreuung bringt freilich mehr Zeit für die Jobs - bedeutet aber gleichzeitig weniger Zeit für die liebsten und die nächsten Menschen, die wir haben: die eigenen Kinder, den Partner oder Partnerin und für sich selbst. Eine Überforderung der Eltern und der Kinder bis zum Burnout sind oft die Folge. 

http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/main_tauber_kreis/Die-Entwicklung-ist-politisch-gewollt;art5632,3071453

 

 

03.03.2015
Interwiev mit Birgit Kelle: Der Genderwahn muss beendet werden!

http://www.freiewelt.net/interview/der-gender-wahn-muss-beendet-werden-10055431/

 

 

03.03. 2015
Familie und Beruf - Die Lüge von der Vereinbarkeit

Die Eltern werden so stark Benachteiligt, dass es zum Geburtenrückgang führt wie auch zu einem zunehmendem Elternstress und "burn-out". Es sind Interesse der Wirtschaft und nicht der Eltern, dass beide in Vollzeit arbeiten und aus Zeitmangel ihre Liebsten und Wichtigsten vernachlässigen: die Kinder, den Partner und sich selbst. Dabei geht es ganz klar darum, die Löhne zu drücken und die Kinderbetreuung auf die Steuergelder umzuwälzen: Kitas, Nanys, Ganztagsschule.... Dabei sollte die Wirtschaft ursprünglich den Menschen dienen!

http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/familie-und-beruf-die-luege-von-der-vereinbarkeit/11331314.html

 

 

23.02.2015
Das Elterngeld bricht vier im Grundgesetz garantierte Grundrechte und dennoch lehnt es das Bundesverfassungsgericht ab, sich mit dem Fall zu befassen.

Das derzeitige Elterngeld wird Einkommensabhängig berechnet - damit begünstigt es besserverdienende gegenüber finanziell schwachen Müttern (auch Auszubildenden, Studentinnen und Müttern, die bereits mit ihren Kindern zu Hause sind); die erstgeborenen Kinder werden besser gestellt als die Zweit-, Dritt-, Viert- etc.Geborenen. Die Familie steht unter einem besonderen Druck (statt Schutz)...

Was ist das für eine familienfeindliche Politik, die höchstgerichtlich unterstützt wird?   

Die Verfassungsbeschwerde ist hier einzusehen (Name der Klägerin entfernt):

http://familienarbeit-heute.de/wp-content/uploads/VF_Verf-Beschwerde_Elterngeld_Mehrkindfamilie_2014-09-15.pdf

 
 

 

 

07.02.2015
Familie und Beruf - Die Lüge von der Vereinbarkeit

http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/familie-und-beruf-die-luege-von-der-vereinbarkeit/v_detail_tab_print/11331314.html 

 

 

20.01.2015
Arbeitsministerin Andrea Nahles sagt: „Man bekommt doch kein Kind, nur um dann damit beschäftigt zu sein, es irgendwie wegzuorganisieren, weil man arbeiten gehen muss.“
Link zum Interviex unten)

Damit ist die 32-Stunden-Arbeitswoche für gestresste Eltern eine rhetorische Seifenblase?
Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V. dazu: „Es sollte doch allmählich erkannt werden, dass das Großziehen von Kindern schon aufgrund unseres Rentenrechts den gleichen Stellenwert erhalten muss wie die Erwerbsarbeit und daher finanziell zu honorieren ist. Mit der systematischen Missachtung der elterlichen Erziehungsleistung sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen.“

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-01/andrea-nahles-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf 

 

11.12.2014
Das Bundesverfassungsgericht verweigert die Stellungnahme zum Elterngeld:

http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20111109_1bvr185311.html

http://familienarbeit-heute.de/wp-content/uploads/VF_Verf-Beschwerde_Elterngeld_Mehrkindfamilie_2014-09-15.pdf

http://familienarbeit-heute.de/wp-content/uploads/Beschluss_Verfassungsbeschwerde%20nicht%20zur%20Entscheidung%20angenommen_2014-11-25.pdf

 

10.12.2014
Wir Impfen Nicht! Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen

https://www.youtube.com/watch?v=ZVh4QaDmXB8

 

03.12.2014
Umfrage für Väter in der Elternzeit

Frau Murauer, Studentin der Political and Social Studies an der Universität Würzburg hat sich mit einem Aufruf für ihr Forschungsvorhaben an uns gewandt. Gerne unterstützen wir ihre Arbeit und bitten Männer/Väter aus Würzburg und Umland, die für mindestens 6 Monate in Elternzeit sind oder in den letzten 1,5 Jahren waren und die zu einem anonymen Interview bereit sind, sich bei Frau Murauer zu melden:

Kathrin Murauer B.Sc.
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0931 45466300
Mobil: 0176 66533012

 

01.12.2014
Genderismus - eine missverstandene Chance

Während die Gender-Wissenschaft versucht zu beweisen, dass das Weibliche und Männliche "nur" anerzogen sei, vergisst man völlig, welche Bedeutung diese beiden Pole haben: Sie ergänzen einander und sind füreinander immens wichtig. Nicht GLEICH sondern GLEICHWERTIG muss unser Ziel sein, so dass beide Geschlechter mit allen ihren Eigenschaften ernst genommen werden. Daher muss es auch eine gute existenzielle Absicherung der Frau als Mutter geben - wie auch des Mannes als Vaters, wenn er die Kindererziehung übernimmt. Gerade durch unsere Kinder verändert sich unsere Sichtweise von Ich-Bezogenheit zu Wir-Denken, vom Jetzt auf die Zukunft, von Profitdenken auf soziales Engagement, von Hierarchie zur Gleichberechtigung und vieles mehr: Nicht das eine oder das andere ist richtig, sondern beides gleichermaßen. Der Genderismus bringt eine große Chance mit sich, wenn er für beide Geschlechter die gleiche Lebensqualität schafft und dadurch das Leben in unserer Gesellschaft auf ein höheres Nieveau hebt. Lesen Sie dazu: Hier darf ich Frau sein - Hier bin ich Mann, Die weibliche und die männliche Weisheit" von Jana Inka Krenek (Bestellung über diese Homepage möglich.)

Zum Genderismus:
http://kurier.at/politik/ein-affront-fuer-die-genderforscher/822.768/print

 

12.11.2014
Immunologen warnen: In den ersten Lebensjahren sind keine Impfungen nötig!

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/paul-joseph-watson/immunologin-raeumt-ein-saeuglinge-wuerden-nur-geimpft-um-eltern-abzurichten.html

 


07.11.2014
Vortrag von Christa Müller: "Erziehungsgehalt für alle Eltern!"

Die Ungerechtigkeit gegenüber den Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen und auf ihre Erwerbstätigkeit verzichten, stand im Mittelpunkt des Vortrags der Buchautorin Christa Müller bei der Mitgliederversammlung des Vereins "Eltern bestimmen selbst - Echte Wahlfreiheit durch ein Erziehungsgehalt!" in Bad Mergentheim.

Von der staatlichen Förderung, so Christa Müller, profitieren heute völlig einseitig die Krippen und Kindertagesstätten. Durch das neue Elterngeld Plus wird Mutter und Vater, also beide Eltern noch mehr motiviert, einer außerhäuslichen Beschäftigung nachzugehen und die Kinder an die öffentlichen Betreuungseinrichtungen abzugeben. Dabei kostet ein Krippenplatz - alle Zuschüsse vom Bund, Land, Kommune und den Eltern zusammenrechnet - bis zu 3.000 Euro pro Kind und Monat. Das könnten die Eltern in exklusiver Einzelbetreuung wesentlich preiswerter und für das Kind liebevoller leisten. Der stellvertretende Oberbürgermeister Klaus-Dieter Brunnotte, der ein Grußwort an die Versammlung richtete, wie auch die Teilnehmer zeigten sich von der Idee sehr beeindruckt.

Die Pflege der älteren und pflegebedürftigen Menschen wird aus der Pflegeversicherung entlohnt, sagt Christa Müller, aber brauchen unsere Kinder etwa keine Pflege? Wir benötigen dringend eine „Betreuungsversicherung“, aus der die Eltern ein existenzsicherndes Erziehungsgehalt erhalten. Dieser Betrag sollte bei brutto 1.800 Euro monatlich liegen. Damit wäre einerseits die heutige gravierende Benachteiligung der Eltern abgemildert und andererseits die existentielle Grundlage zum Beispiel für Alleinerziehende, die inzwischen etwa 40 Prozent der Familien ausmachen, gesichert. Die Situation der Eltern ist an den sinkenden Geburtenzahlen deutlich abzulesen: Der Familienwunsch ist laut verschiedener Studien da, aber die Umsetzung scheitert oft an dem übermäßig hohen Risiko zu verarmen, das insbesondere die Mütter trifft. Heute lassen sich die realen Anforderungen eines Vollzeitjobs mit der Betreuung von Kleinkindern eben nicht vereinbaren.

Der Verein setzt sich für Beruf und Familie, jedoch nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für das Kind insbesondere in den ersten Lebensjahren. Ihre innige und liebevolle Zuwendung kann kaum durch eine andere Betreuungsform ersetzt werden. Selbst beim bestens ausgebildeten Betreuungspersonal bleibt in den Kitas für die individuelle Förderung der Kinder zu wenig Zeit. 17 % der Krippenkinder, so Christa Müller, weisen Verhaltensauffälligkeiten auf, während es bei Kindern, die in den Familien aufwachsen, nur 6 % sind. Die Folgekosten an den Schulen, im Gesundheitswesen und später auch in der Arbeitswelt sind immens. Auch die Arbeitgeber stehen vor dem Rätsel, wo sie leistungsfähige, gesunde und kreative Berufseinsteiger hernehmen sollen.

Die Eltern wie auch die Kindereinrichtungen wissen sehr gut, wie oft beim Abschied die Tränen fließen. Dieses tägliche Familiendrama wird durch das Elterngeld Plus noch zunehmen und der tägliche Stress somit die Immunität des Kindes weiter schwächen. Mama und Papa dürfen am Arbeitsplatz nicht fehlen und verabreichen dem Kind oft unnötige Medikamente. Zu viele Kinder können ihr natürliches Bedürfnis nach Liebe und Zuneigung nicht stillen; Resignation, ADHS, Zappelphilipp-Verhalten und viele stressbedingte Erkrankungen werden noch zunehmen, sagt Christa Müller. Die meisten Eltern wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder, doch der gesetzlich vorgegebene Trend wirkt dem gerade entgegen. Wenn die Eltern sich nicht wehren, wer dann? Die Kinder wohl kaum.

Ein existenzsicherndes und voll versicherungspflichtiges Erziehungsgehalt, das von Christa Müller und ihrem Verein gefordert wird, würde es den Eltern ermöglichen, selbst zu entscheiden, ob, wann und im welchen Umfang sie ihre Kinder in die Fremdbetreuung geben, denn dies ist äußerst individuell, je nach der Reife des einzelnen Kindes. Dieses Gehalt würde die gravierende finanzielle Benachteiligung der Eltern teilweise abfangen, die sich auch später in der Rente noch fortsetzt. Die Mütterrente von 28,61 Euro (West) bzw. 26,39 Euro (Ost) ist beschämend niedrig und wurde vielen Müttern von ihrem Existenzminimum gleich wieder abgezogen. Gleichzeitig setzt sich Christa Müller mit ihrem Verein für eine fundierte Vorbereitung der Eltern auf die Erziehungsaufgabe, analog zur Ausbildung der Betreuer/innen in den öffentlichen Einrichtungen. Die Finanzierung dieser Maßnahmen kann relativ leicht sichergestellt werden, denn die Mittel sind bereits da, sie werden nur falsch ausgegeben. Darüber hinaus kann analog zu der Pflegeversicherung eine Betreuungsversicherung ins Leben gerufen werden. Wir müssen einfach begreifen, so Christa Müller, dass mit der heutigen niedrigen Geburtenrate unser Sozialsystem einfach nicht zu retten ist. Der Vortrag und die folgende Diskussion waren so spannend, dass der stellvertretende Oberbürgermeister Brunnotte wie auch die Teilnehmer ein reges Interesse an einer Fortsetzung äußerten.

 

21.08.2014
Eltern werden falsch informiert
Wenn wir wissen wollen, wohin die 200 Mrd. Euro für die Familienpolitik gehen, können wir uns diesen Beitrag anschauen:
http://www.wissensmanufaktur.net/medien-macht-manipulation

26.03.2014
Zahl der Beschwerden in Kitas sprunghaft angestiegen
Der rasante Kita-Ausbau hat seine Folgen, denn die Qualität hält nicht Schritt. Somit ist die Anzahl der Elternbeschwerden in Baden-Württemberg um 150 Prozent angestiegen. Auch die Sensibilität der Eltern hat mit dem sinkenden Alter der Kinder-Klienten deutlich zugenommen. (Bericht TZ)

 

20.03.2014
Unsere Ernährungsgewohnheiten verdanken wir unserer Oma
Unsere Lebensgewohnheiten werden über mehrere Generationen geprägt. Hat sich die Oma gesund ernährt, so hat sie es auch ihrer Mutter sehrwahrscheinlich vermittelt und diese gibt es weiter an ihre Kinder. So vererben wir Übergewicht wie das Schlanksein. Auch weitere Lebensgewohnheiten sind durch unsere Vorfahren geprägt und es lohnt sich, deren Sinnhaftigkeit zu hinterfragen.

 

12.03.2014
Union verprellt Familien
Im Wahlkampf hatte die CDU eine Kindergelderhöhung von 35 Euro versprochen. Daraus sind jetzt 2 Euro geworden. Auch die sollen mit einer Verspätung kommen!(TZ 12.03.2014)
Wir sagen dazu: Die Prioritäten der Politik werden wieder sichtbar und wenn wir Eltern nichts tun, werden wir immer mehr benachteiligt! 

 

11.03.2014
Drei von fünf Alleinerziehenden leben von Hartz IV
Laut der heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung leben in Deutschland durchschnittlich 46,3 % Familien mit Kindern unter 16 Jahren von Hartz IV. In Sachsen-Anhalt sind es sogar 56,9 % der Alleinerziehenden und 12,1 % der Paare, in Bremen 54,6 % der Alleinerziehenden und 16,4 % der Paare und in Berlin 49,9 % der Alleinerziehenden und 20,8 der Paare. Hinzu kommen weitere Familien, die von ihren Ersparnissen leben oder die Haushaltskasse aufbessern müssen, denn Hartz IV wird erst dann gewährt, wenn das Vermögen aufgebraucht ist - das betrifft Erspartes wie Geerbtes. Bei Alleinerziehenden ist das Armutsrisiko 5mal höher als bei Paaren.
http://www.welt.de/wirtschaft/article125585729/Zwei-von-fuenf-Alleinerziehenden-beziehen-Hartz-IV.html

 

 

11.03.2014
Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende
Diese staatliche Unterstützung können Alleinerziehende beantragen, wenn der verantwortliche Elternteil nicht zahlt. Diese Zahlung wird maximal sechs Jahre und nur bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes gewährt.
INFOS beim zuständigen Jugendamt

 

09.03.2014
Teilzeit-Hürde bremst Frauen-Karrieren
Obwohl Frauen finanziell unabhängiger geworden sind, arbeiten sie größtenteils in Teilzeit und werden dadurch von Führungspositionen abgetrennt. IAW (Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung) weiß Rat: Mehr Frauen in die Vollzeit zu bringen, würde ihnen auch mehr Führungspositionen einbringen. Bleibt nur die alte Frage, wie sich die heutige reale Vollzeitbeschäftigung mit allen ihren Ansprüchen mit der Familie vereinbaren lässt...

 

09.03.2014
Kind und Karriere
Das Zertifikat "audit berufundfamilie" bescheinigt besonders familienfreundlichen Unternehmen ihren Einsatz. Es wird für Teilzeitmodelle, flexible Arbeitszeiten, Home-Office, Betriebs-Kindergarten, Kinderbetreuung während der Ferien und ähnliches erteilt. Manche Firmen zahlen sogar einen Zuschuss zum Betreuungsgeld. Die Botschaft, dass Kinder die nächste Generation von Mitarbeitern sind, ist in der Wirtschaft angekommen... (RegioBusiness, März 2014)

 

08.03.2014
Elternstress ist Kinderleid
AOK untersuchte die Situation der Familen und stellt fest, dass Eltern zunehmend unter Zeitmangel leiden. Dadurch haben Kinder besonders häufig gesundheitliche Probleme wie Gereiztheit, Bauchweh, Schwindel und Kopfschmerzen. Besonders unzufrieden mit ihrer Situation sind Alleinerziehende - 74 %. Je mehr Zeit Kinder in Kindergarten und der Ganztagsschule verbringen, desto weniger Bewegung haben sie. (TZ).

 

07.03.2014
Benachteiligung der Familien bei den Renten:

Während Kinderlose hohe Rentenanwartschaften erwerben, erwerben Eltern für die Kindererziehung keine dem Aufwand entsprechende Rentenansprüche. Somit sind Eltern in der Rente stark benachteiligt. Zusätzlich haben sie während der Kindererziehungszeit oft mit Geldnot zu kämpfen, da ein Einkommen teils oder ganz ausfällt und die Kinderversorgung zusätzlich die Haushaltskasse belastet. Es wundert nicht, dass sich viele junge Menschen gegen dem Nachwuchs entscheiden. Das Rentensystem wird damit allerdings an seine Grenzen geführt:
http://www.ardmediathek.de/das-erste/panorama/systemfehler-familien-bei-rente-benachteiligt?documentId=20034990

 

05.03.2014
Promis beantworten in einem Buch Fragen zur Kindheit
15 Prominente wie Udo Lindenberg oder Georg Baselitz beschreiben ihre Erinnerungen an die Kindheit. Nicht alle kommen aus einer intakten Familie und nicht jeder hatte es leicht, doch eins war allen gleich: Alle hatten eine zuverlässige Bezugsperson, die auf sie bedingungslos geglaubt hat (man nennt es Liebe...) Ulrike Döpfner: Was für ein Kind waren Sie? Verlag Collection Rolf Heyne, 2014.

 

04.03.2014
Väter wollen mehr Zeit für die Familie

- allerdings nicht auf Kosten des beruflichen Werdegangs. 95 % der befragten Väter von unter-16-Jährigen sprachen sich laut einer Studie des Familienministeriums in NRW dafür aus, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Sie setzen das aber selten um, denn 85 % der Väter wollen in Vollzeit arbeiten und tun es auch. (Welt am Sonntag 02.02.2014) Vermutlich fürchten sie durch Teilzeit eine starke Benachteiligungen im Beruf - und das zu recht!

 

05.03.2014
Frauen sind finanziell unabhängiger - aber wovon leben sie...?
2012 haben sich
laut Statistisches Bundesamt über 45 Prozent der Frauen selbst ernährt, während nur 18 Prozent auf Angehörige, insbesondere auf den Partner angewiesen waren. Interessant wäre zu hinterfragen, um welche Art von Einnahmen es ging (Gehalt, Erziehungsgeld, Arbeitslosengeld, Umschulungsgeld, Hartz IV...?) und in welcher Höhe. DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagt dazu: "Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt weiterhin stark benachteiligt."  (TZ 05.03.2014)  

 

22.02.2014
In Kitas fehlen Fachkräfte
Wegen des akuten Fachkräftemangels in den Kitas wird die Qualifizierung drastisch verkürzt. Durch ein
25-Tage-Praktikum und ein 12tägiges Online-Studium kann man die bisherige 4jährige Ausbildung ersetzen, allerdings nur dann, wenn bestimmte Vorkenntnisse vorhanden sind - zum Beispiel Logopäden oder Physiotherapeuten können sich auf diesem Wege blitzschnell qualifizieren. Unterdessen klagen die Erzieher und -innen über neue Herausforderungen, die bei ihnen zu häufigeren Erkrankungen führen. (TZ heute)

 

22.02.2014
Selbstbewusstsein der Kinder stärken
Wie wichtig die Zuwendung der Eltern für Kinder ist, zeigt eine unerfreuliche Entwicklung in der Rauschgiftszene: Über die Hälfte der Fälle betrifft Unter-25-Jährige. 
Karin Veit von der Präventionsarbeit der Polizei TBB, sieht in der heutigen TZ-Ausgabe die Ursachen in schulischen Problemen, Auseinandersetzungen mit den Eltern oder Verlust von Freundschaften. Sie empfiehlt, das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken, damit sie mit den Herausforderungen der Realität besser zurecht kommen.

 

20.02.2014
In der Zange des demographischen Wandels
Bis zum Jahr 2050 (also innerhalb der nächsten 35 Jahre) sollen auf 100 Personen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren 86 Personen kommen, die älter sind als 60. Das die Renten dann nicht mehr finanzierbar sind, dürfte für jeden einleuchtend sein. Statt den Familien unter die Arme zu greifen, fördert die EU
mit 5,9 Millionen Euro eine Studie des Namens "Mopact", die diesen demographischen Wandel untersuchen soll. (Bericht der TZ am 20.02.2014 "Wandel als Chance verstehen") Wir dürfen gespannt sein, zu welchem Ergebnis diese Studie kommt und welche Maßnahmen sie vorschlägt.

 

18.01.2014
Der Generationenvertrag hinkt
Kinder sollen Renten fremder Menschen bezahlen, während ihren eigenen Eltern durch die Kindererziehung kaum ein Rentenanspruch entsteht. Obwohl die Kindererziehung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und oft mit beruflicher Benachteiligung verbunden ist, gilt sie als eine weitgehend unentgeltliche Leistung an die Gesellschaft. Die Gegenleistung für die Renten bleibt aus. So werden Eltern gleich zweimal benachteiligt: während sie ihre Kinder großziehen und später in der Rente noch einmal. Kein Wunder, dass der Lebensstandard von Kinderlosen und Eltern gravierend auseinander klafft.

 

14.02.2014
Wie Arbeitgeber das Recht der Eltern umgehen
Berufstätige Eltern haben das Recht, im Falle einer Krankheit ihres Kindes zuhause zu bleiben. Pro Kind darf Mutter und Vater bis zu 10 Tagen pro Jahr frei nehmen, maximal jedoch 25 Tage pro Jahr, bei Alleinerziehenden summiert sich der Anspruch auf maximal 50 Tage pro Jahr. In den meisten Fällen geht es jedoch um einen unbezahlten Urlaub und dennoch versuchen viele Arbeitgeber, auch diesen zu unterbinden
. Mit Drohungen oder gar einem vertraglichen Ausschluss dieses Rechts werden die Eltern nicht selten gezwungen, trotz kranker Kinder zur Arbeit zu erscheinen. Dabei wissen wir alle, wie wichtig die Eltern sind, wenn dem Kind etwas fehlt. Laut einem Bericht der TZ heute schreiben die Ärzte kurzerhand die Eltern krank. Wir brauchen dringend mehr Verständnis für Eltern seitens der Arbeitgeber.

 

07.02.2014
Das Unternehmen Manomama gefällt uns - Es strebt folgende Werte an:
Wertschätzung - ... transparent, ehrlich und respektvoll ... das einzige Ziel eines Unternehmens muss die Maximierung der Menschlichkeit sein. Das ist der Gewinn.

Wertschöpfung - ...gesamte Produkte regional, vom Garn bis zur Naht hergestellt in Deutschland in fairen, partnerschaftlichen Beziehungen. Und aus Respekt gegenüber Mensch, Natur und Umwelt radikal ökologisch.
Werthaltigkeit - Der Preis eines manomama-Textils ist das, was man bezahlen muss, wenn jeder in gleichen Teilen in der Wertschöpfungskette von seiner Arbeit leben kann. Offensichtlich geht es auch so - einfach nachschauen:
www.manomama.de

 

27.01.2014
Mehr Teilzeit für Eltern, aber nur, wenn sie länger arbeiten
Es ist fast unglaublich, wie Eltern in die Vollzeitbeschäftigung gezwungen werden, als ob es in der Politik keine Eltern gäbe, und keine Menschen, die ein Kind gewesen wären.
Es wird alles unternommen, um die Kinder von den Eltern zu trennen, obwohl die gemeinsame Zeit mit den Eltern für eine gesunde Entwicklung der Kinder elementar wichtig ist. Wenn demnächst also beide Eltern in Vollzeit arbeiten, sollen sie die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeitszeit auf 30 bis 32 Stunden kürzen zu können - so die neue Familienministerin Manuela Schwesig. Die Realität ist jedoch, dass es kaum Eltern gibt, die beide in Vollzeit arbeiten würden. Viel häufiger bleibt ein Elternteil ganz oder teilweise zu Hause oder beide Elternteile sind halbtags tätig und wechseln sich bei der Kinderbetreuung ab. Dieser Vorschlag geht einfach an der Familien-Realität völlig vorbei.

 

18.01.2014
Bei der Rente sind Familien benachteiligt

Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wird ein heute 13-Jähriger im Laufe seines Lebens rund 77.000 Euro mehr in die Rentenversicherung einzahlen, als er später herausbekommt. Grundsätzlich sollten die Renten laut der Bertelsmann-Stiftung für Familien gerechter berechnet werden. Für das Jahr 2060 geht die Studie von einem Rentenbeitrag von 27,2 Prozent. (Quelle: TZ, 18.01.14)

 

15.01.2014
Die wachsende Kinderarmut lässt die Bundesbürger nicht kalt!

Das Deutsche Kinderhilfswerk hält die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut für völlig unzureichend. Laut Infratest dimap sind 3 von 4 Bundesbürgern der Meinung, dass Staat und Gesellschaft zu wenig gegen die Kinderarmut tun, den betroffen sind 2.8 Millionen Kinder. Dazu meint der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks Thomas Krüger: "...dass ein Großteil der Kinder, die sich in Armut befinden, auf Dauer in dieser Armutsfalle bleibt." Laut der Studie sind zwei Drittel der Bürger dazu bereit, mehr Steuern zu bezahlen, sofern diese zur Bekämpfung der Kinderarmut verwendet werden. (Quelle: TZ 15.01.14)

 

16.12.2013
Mit Schwesig wird die Erziehung weiter verstaatlicht

Manuela Schwesig, SPD, ist neue Familienministerin. Zum Betreuungsgeld hat sie mal gesagt: „Das Betreuungsgeld ist eine Leistung, die Eltern erhalten, die ihre Kinder von Bildung fernhalten.“ Es bleibt zu hoffen, das sie die "Bildung" demnächst altersmäßig richtig einordnet, denn Kleinkinder unter einem Jahr benötigen keine Bildung sondern eine stabile Bindung, von der wir sie auf keinen Fall fernhalten sollten.


14.12.2013
Zwei Drittel der Frauen würden gerne
ihre Arbeitszeit für die Familie reduzieren!

Im Januar dieses Jahres erschien ein Familienbericht der Bundesregierung - Erhebungen des Instituts für Demoskopie Allensbach. Darin heißt es, dass ein Drittel der Frauen gern ihre Berufstätigkeit ausweiten will. Was uns jedoch verschwiegen hat: Im gleichen Bericht steht, dass zwei Drittel der befragten Frauen gerne ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie reduzieren würden. (Focus Online am 14.12.2013)

 

07.12.2013
Die jetzige Familienpolitik entpuppt sich als Illusion.

Ein Kenner der Familienpolitik Hans Bertram, Vorsitzender der Kommission für den 7. Familienbericht der Bundesregierung (2006) und Mikrosoziologie-Professor an der Humboldt- Universität Berlin erklärte in der Fachtagung in Tübingen die Erfolge der Familienpolitik für eine Illusion.  Er forderte einen sofortigen Kurswechsel. (HBF 25.11.2013)

 

01.12.2013
Kristina Schröder gab ihr Amt als Familienministerin auf,
um mehr Zeit für ihre kleine Tochter zu haben. Jetzt verteidigt sie diesen Schritt im Gespräch mit dem SPIEGEL. Es sei falsch, Mütter zu kritisieren, die sich dafür entschieden, sich im Beruf weniger zu engagieren. Berlin/Hamburg - Die scheidende Familienministerin Kristina Schröder hat berufstätige Mütter dazu ermuntert, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und dafür auch im Job zurückzustecken. "Wir sollten bei der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ehrlicher sein", sagte Schröder im Gespräch mit dem SPIEGEL.

Sie glaube, dass Frauen nach der Geburt die berufsbedingte Trennung vom Kind weit schwerer falle als Männern. "Meine Erfahrung ist: Während der Schwangerschaft, der Geburt und der Stillzeit entsteht begreiflicherweise ein besonderes Näheverhältnis oder Näheverlangen zwischen Mutter und Kind", sagte Schröder. Es gebe nun einmal "bestimmte Unterschiede in den Präferenzen zwischen den Geschlechtern", die nicht veränderbar seien. Schröder begründete den eigenen Rückzug vom Amt der Familienministerin mit der mangelnden Zeit für ihre zweijährige Tochter Lotte. "Ich habe viele schöne Momente mit meiner Tochter verpasst. Oft hatte ich das Gefühl, zu wenig Zeit mit der Kleinen zu haben. Künftig möchte ich mehr von meiner Familie haben", sagte die Ministerin. "Diese besonderen Stunden kommen nie wieder"

Oft habe sie wegen ihres engen Terminkalenders verpasst, wenn ihre Tochter Entwicklungssprünge gemacht habe. "Das tut mir weh, und deswegen ist mir immer klarer geworden: Ich kann in meinem Leben noch viel erleben, vieles auch nachholen, aber diese besonderen Stunden mit meiner Tochter kommen nie wieder." Sie halte eine Politik für falsch, die jungen Eltern einrede, spätestes ein Jahr nach der Geburt eines Kindes "beruflich konstant Vollgas geben zu müssen, und eine durchgehende Vollzeit-Erwerbstätigkeit als Norm vorgibt", sagte Schröder. "Es ist ein urmenschliches Bedürfnis, in intensiven Familienphasen Zeit füreinander zu haben."

Es sei falsch, Mütter zu kritisieren, die sich dafür entschieden, sich im Beruf weniger zu engagieren. "Offensichtlich tragen Frauen, die beruflich auch nur etwas kürzertreten, in Deutschland gleich den Heimchen-am-Herd-Stempel auf der Stirn", kritisierte die CDU-Politikerin. Schröder selbst hatte unmittelbar nach der Bundestagswahl angekündigt, aus familiären Gründen für ihr Amt nicht mehr zur Verfügung zu stehen. 2011 war sie bereits nach drei Monaten nach der Geburt ihrer Tochter in den Beruf zurückgekehrt.

 

27.11.2013
Er macht Karriere, sie hütet die Kinder
Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ: Männer sind laut einer neuen Studie von Vorwerk immer weniger bereit, zurückzustecken, wenn Frauen im Beruf vorankommen sollen und Frauen wünschen sich die Rollenumkehr wesentlich seltener, als noch vor 20 Jahren. Ein völliger Rollentausch erscheint knapp der Hälfte der Männer ganz ausgeschlossen und nicht einmal ein Viertel der Frauen findet einen Hausmann erstrebenswert. Der berufsbedingter Umzug für den Job des Partners ist für Frauen kein Problem, für Männer schon. 80 Prozent der Mütter sehen die Hauptlast der Familienarbeit bei sich, die meisten Männer würdigten das aber auch ausreichend. 44 Prozent der männlichen Befragten können sich eine Elternzeit des Mannes vorstellen.

Wir sagen dazu: Zurück zur Natur! Das soll aber nicht heißen, dass Frauen wieder bedingungslos abhängig von ihren Partnern werden sollen. Eine moderne Gesellschaft kann nur auf einer völligen Gleichberechtigung begründet sein und das bedeutet eine völlige finanzielle Unabhängigkeit der Partner voneinander. Nur so können wir vorankommen, in dem wir anerkennen, dass sowohl Mann wie auch Frau einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Die Kindererziehung wird mit dem gestiegenen Alter der Menschen nicht mehr das ganze  Leben in Anspruch nehmen, sondern es wird vielmehr Berufstätigkeit von Müttern vor und nach der Kindererziehungszeit geben. Wie wichtig  diese Berufstätigkeit von Frauen ist, werden wir erst dann erkennen, wenn wir die unterschiedlichen Anlagen von Mann und Frau begreifen und lernen, diese zu respektieren. Lesen Sie dazu das Buch: "Hier darf ich Frau sein - hier bin ich Mann. Die weibliche und die männliche Weisheit" von Jana Inka Krenk (2012).

 

26.11.2013
Überschuldete Mütter
Alleinerziehende Mütter sind in Deutschland besonders stark von einer nachhaltigen Verschuldung betroffen. Ihr Anteil an den gesamten Schuldnerberatungen liegt doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung. Das geht aus der Überschuldungsstatistik 2012 hervor.

Dagegen sind Paare ohne Kinder hingegen vergleichsweise selten überschuldet. Sie stellten 16 Prozent der überschuldeten Personen, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist aber etwa doppelt so hoch.
(Deutsche WirtschaftsNachrichten am 25.06.2013)

Kein Kommentar

 

20.11.2013
Allarmierende Zahlen
Der moderne Arbeitsmarkt belohnt flexible Arbeitskräfte, die immer verfügbar sind, Kinder jedoch machen ihre Eltern äußerst unflexibel und brauchen viel Zeit. Die Arbeitswelt nimmt heute auf die Elternschaft keine Rücksicht: Wer in Vollzeit und mit Überstunden nicht mithalten kann, ist schnell ohne Job. Kein Wunder, dass laut Statistiken jede fünfte Frau in Deutschland zwischen 40 und 44 Jahren immer noch kinderlos ist. Im Schnitt sind Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes heute 29 Jahre alt und darum gibt es auch immer weniger kinderreiche Familien.

Wir sagen dazu: Diese alarmierenden Zahlen sind kein Zufall, sondern spiegeln die für die Eltern äußerst unsicheren sozialen Verhältnisse für die Eltern.

 

21.11.2013
Die Deutsche Rentenversicherung warnt vor der Mütterrente
Die CDU setzt sich für die Aufbesserung von Mütterrenten. Vor einer Finanzierung aus den eigenen Mitteln warnt der
Chef der Rentenversicherung, Herbert Rische in der 'Rheinischen Post'. Wortwörtlich sagt er: "Allein durch die Umsetzung der Pläne zur Mütterrente würden die langfristigen Einspareffekte der Rente mit 67 hinfällig gemacht..."

Wir sagen dazu: Mütter ermöglichen den Generationenvertrag erst überhaupt, denn ohne Kinder gebe es keine Renten! Bei einer durchschnittlichen Mütterrente von 320 Euro (west) müsste man sich fragen, ob es hier nicht um einen groben Undank an die Mütter geht. Wir sollten viel mehr darüber nachdenken, wie die gravierende Verarmung von Müttern abgefangen werden könnte, denn sonst gibt es immer weniger Kinder. Mütter leisten durch die Kindererziehung einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft!

 

18.11.2013
Männer haben die Nase voll von Gleichberechtigung
Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach: „Der Mann 2013: Arbeits- und Lebenswelten - Wunsch und Wirklichkeit“ führt zu der Erkenntnis, dass die Gleichberechtigung eine Überforderung für Männer darstellt: 61 Prozent der Männer finden die traditionellen Rollenbilder überholt, aber zu viel Gleichberechtigung soll es auch nicht sein. 64 Prozent der deutschen Männer sagen: „Es reicht mit der Gleichberechtigung!“ 28 Prozent klagen: „Was da passiert, ist übertrieben“ und sechs Prozent fühlen sich bereits benachteiligt, denn einerseits erwartet die Mehrheit der Frauen (60 Prozent), dass der Mann für den Unterhalt der Familie sorgt, andererseits wünschen sich rund 66 Prozent, dass er viele Aufgaben im Haushalt übernimmt sowie viel Zeit mit den Kinder verbringt (69 Prozent der Frauen).

Die jüngeren Frauen erwarten deutlich weniger, dass der Mann für den Unterhalt der Familie aufkommen muss. Die jungen Männer nehmen dies aber nicht wahr, denn die unter 35-jährigen Männer erwarten selber mehrheitlich von sich selbst, als Familien-Versorger aufzutreten. Bei der Entscheidung Arbeit oder Familie entscheiden sich Männer deutlich häufig für die Arbeit, bei den Frauen ist es genau umgekehrt. Auch wenn der junge Mann von heute sich theoretisch um seine Kinder kümmern will, würde er dafür nicht unbedingt im Beruf zurück stecken. Längere Elternzeit fürchten Männer vor allem deswegen, weil sie glauben, dass dafür beim Arbeitgeber wenig Verständnis herrscht und es würde zu einem unvermeidlichen Karriereknick führen.

Konfliktherd Hausarbeit: Der überwiegende Teil der Haus- bzw. Familienarbeit wird von Frauen übernommen. Nur 27 Prozent der Männer übernehmen etwa die Hälfte und nur 5 Prozent den überwiegenden Teil der Familienarbeit – auch wenn die Partnerin voll berufstätig ist. Männer kümmern sich nach eigener Einschätzung vor allem um zwei Bereiche: Reparaturen im Haushalt und das Aussuchen von Unterhaltungselektronik. Um alle anderen Aufgaben in Haushalt und Familie, darunter alle klassischen Hausarbeiten sowie die Kinderbetreuung, kümmert sich selbst nach Einschätzung der Männer in der Regel eher die Frau. Darunter sind insbesondere Arbeiten, die nach den Ergebnissen einer früheren Studie als besonders unangenehm oder anstrengend gelten: etwa das Fensterputzen, Bügeln oder die Reinigung des Badezimmers. Trotz aller Unterschiede zeigen sich Männer und Frauen am Schluss in einem Punkt einig: Eine glückliche Partnerschaft ist für Männer und Frauen im Leben das zweitwichtigste Lebensziel - gleich nach der Gesundheit.

 

18.11.2013
Eine Qualifikation für Eltern?
Viele Eltern sind verunsichert, was gut für ihre Kinder ist und was nicht. Wir wollen das Beste für unsere Kinder und machen genau deswegen Fehler in der Kindererziehung: Wir erziehen zu früh und zu streng. Am Ende ist die Eltern-Kind-Beziehung oft sehr beeinträchtigt und die Kinder seelisch in Mitleidenschaft gezogen.

Daher wäre es hilfreich, für die Elternrolle eine spezielle Qualifikation für Eltern einzuführen, die sie auf diese Aufgabe rechtzeitig vorbereitet. Vor dem dritten Lebensjahr sollte kaum Erziehung, sondern überwiegend nur Versorgung stattfinden und während der ganzen Erziehungszeit sollten grundsätzlich mehr Beziehung zum Kind gepflegt als Erziehungsmaßnahmen angewendet werden. Diese Ausbildung sollte an das von uns vorgeschlagene Erziehungsgehalt gekoppelt werden, damit ein Überblick möglich ist, wie sich das Kind entwickelt, wie es in der Pflege der Fall ist. Dabei könnten ungünstige Entwicklungen frühzeitig aufgedeckt und im Interesse des Kindes rechtzeitig optimiert werden. Jedes Kind hat das Recht auf eine schöne Kindheit und eine optimale Fürsorge der Eltern. Mit einem regelmäßigen Besuch in der Familie würden viele Probleme schnell aus der Welt geschafft und evtl. Vernachlässigung der Kinder frühzeitig aufgedeckt. Auch für Mütter/Väter, die alles richtig machen, ist eine Bestätigung nützlich Unsere Kinder sind zu kostbar und für die Entwicklung unserer Gesellschaft sehr wichtig – wir sollten daher alles dran setzen, dass ihre Kindheit optimal verläuft.  



17.11.2013
Gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit!
Die Betreuungspflicht der Eltern ist im Gesetz verankert und wird bei evtl. Vernachlässigung strafrechtlich sanktioniert. Diese Tätigkeit ist somit mit der Einsatzbereitschaft im Gesundheitswesen gleichzusetzen und nach dem Urteil der Europäischen Gerichtshofs als Arbeit zu werten.

Wir können niemandem Pflichten aufbürden, ohne es zu ermöglichen, diesen Pflichten nachzukommen. Entweder ist die Kindererziehung ein Hobby und Freizeitbeschäftigung der Eltern, dann kann es auch keine Sanktionen geben, wenn dieses "Hobby" vernachlässigt wird, oder es gibt eine gesetzliche Pflicht mit Sanktionen, dann muss es auch den Eltern ermöglicht werden, dieser Pflicht nachzukommen. Doch genau dies ist heute nicht der Fall. Eltern müssen (oft aus existentiellen Gründen) ihren beruflichen Pflichten nachgehen und statt ihrer Freizeit und Erholung nach der getanen Arbeit betreuen und versorgen sie ihre Kinder. Daher sind auch die meisten Eltern sowie ihre Kinder mit der heutigen Familiensituation völlig überfordert.

Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Kindererziehung  und –betreuung in der Familie als Arbeitsleistung anerkannt wird und somit auch für ein existenzsicherndes Erziehungsgehalt für die Eltern.



15.11.2013
Die SPD denkt über eine „Familienarbeitszeit“ nach
Beide Eltern sollen demnach ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent kürzen könnten - also auf 30 oder 32 Stunden pro Woche, wobei  ihnen ein Teil des ausfallenden Lohns vom Staat ersetzt wird. Diese finanzielle Unterstützung soll im Anschluss an das Elterngeld gezahlt werden und sich am Nettoeinkommen der Eltern orientieren - begrenzt auf drei Jahre. Eltern mit niedrigerem Einkommen würden prozentual höher bezuschusst werden als Eltern mit hohem Einkommen. Auch die Union hält eine solche "vollzeitnahe Teilzeit" für möglich.

Wir sagen dazu: Dieser Vorschlag wird von den Arbeitgebern nur als Anlass zu mehr Überstunden verstanden, bei gleichzeitiger Senkung der Lohnkosten. Für ein unter-dreijähriges Kind ist die Abwesenheit der Eltern über 30 – 40 Stunden der Woche immer noch zu lang – Die Anfahrt zur Arbeitsstelle und die Pausen müssen zu den 30 Arbeitsstunden dazu gerechnet werden, also werden die Eltern weiterhin über 40 Stunden abwesend sein. Hat die Familie mehrere Kinder, so ist das Familienleben hin. Dieses Modell versucht, den Wolf zu füttern und gleichzeitig die Ziege zu verschonen. Es reicht nicht aus.

 


14.11.2013  
Keine Mütterrente nach dem Gutachten der Regierungssachverständigen...?
Die mögliche Erhöhung der Renten für ältere Mütter ist aus Sicht der "Wirtschaftsweisen" familienpolitisch nicht zu rechtfertigen, da davon bei dieser Frauengruppe kein Anreiz mehr zur Umsetzung von Kinderwünschen ausgehen kann!

Wir sagen dazu: Junge Mütter schauen sich sehr genau an, wie mit alten Müttern in unserer Gesellschaft umgegangen wird. Die heutige gravierende Verarmung der Mütter zeugt von einem groben Undank für die Erziehungsarbeit. Mütter/Eltern sorgen dafür, dass überhaupt Renten durch unsere Kinder erbracht werden können und sollten daher nicht leer ausgehen.
 


07.11.2013
Rechtsanspruch für Mütter (Eltern) auf die Rückkehr in die Vollzeit  (HPL-HFB)
Mütter (Eltern) die in der Teilzeit arbeiten, sollen nach den schwarz-roten Plänen einen Rechtsanspruch auf die Rückkehr in die Vollzeitbeschäftigung erhalten. Damit sollen sie sich höhere Rentenansprüche erarbeiten, welches die aktuelle Debatte um die Aufstockung der Mütterrenten überflüssig machen würde. Dies soll mehr Familienfreundlichkeit bringen.

Wir sagen dazu: Eine gute Idee, die allerdings in der Wirtschaft auch für Unmut sorgen wird. Grundsätzlich sollte es mehr Verständnis für Eltern geben und ihnen sowohl die Teilzeitarbeit wie auch den Wiedereinstieg in die Vollzeit ermöglichen. Das von uns vorgeschlagene Erziehungsgehalt für Eltern würde die Einkommensausfälle teilweise ausgleichen.

 
 
23.10.2013
Das Familien - Outsourcing  
Ein Sorglos-Paket rund um die Familie: Die Kinder kommen in die Ganztagsbetreuung, die Alten in die Pflegeheime, jeder ist gut untergebracht und die Arbeitskraft ist von allem Ballast befreit: Das ist allerdings auch das Ende der Familie. Damit verlieren wir eine wichtige Komponente unseres Lebens: den Zusammenhalt, das Füreinander-Dasein. Wenn wir genau hinschauen, werden wir sehr schnell erkennen, dass der Arbeitsmarkt die jungen Menschen abgreift und die über 50-Jährigen als unbrauchbares Altmaterial wieder entsorgt. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht können wir uns diesen Umgang mit der Arbeitskraft gleich doppelt nicht leisten: Die soziale Systeme werden dadurch zu stark belastet und gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren und die kommenden Generationen immer kränklicher und schwächer.

Wir sagen dazu: Ein Umdenken würde uns allen mehr Lebensqualität bringen und unseren Kindern eine schönere Kindheit schenken.
 
 

23.10.2013
Das Gehirn merkt sich Armut ein Leben lang!
Wenn ein Kind in Armut aufwächst, prägt diese Erfahrung sein gesamtes weiteres Leben!  Das haben US-Forscher an der Universität Denver herausgefunden. Sie wiesen nach, dass gewisse Gehirnfunktionen bis ins Erwachsenenalter verändert bleiben, selbst wenn die Betroffenen später wohlhabend geworden sind. 400 Millionen Kinder weltweit sind laut Weltbank extrem arm, in Europa ist es jedes sechste Kind. Wachsen Kinder unter traumatisierenden Umständen auf, vermindert dies die Kontrolle von Emotionen. Damit werden diese Kinder als Erwachsene stressanfälliger und häufiger krank, wobei Depressionen, neurodegenerative Erkrankungen und Krebs besonders oft vorkommen. Gewalt gegen Kinder kann sogar ihr Erbgut verändern. Kinder, die zumindest zeitweise in einem Heim untergebracht waren, haben häufig Probleme, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren. Sie konzentrieren sich zu sehr auf potenzielle Bedrohungen und werden dadurch permanent abgelenkt. Diese Prägung des Gehirns bleibt erhalten, auch wenn der Stressauslöser nicht mehr da ist.  

In mehreren Studien verschiedener Forscherteams sind die Schlussfolgerungen die gleichen: Chronischer Stress in der Kindheit sollte möglichst vermieden werden. Überlegungen zu einer Kindergrundsicherung, um zumindest eine grundlegende wirtschaftliche Absicherung der Familien zu gewährleisten, erhalten damit wissenschaftlichen Rückenwind.
Quelle: Elke Ziegler, science.ORF.at,  ORF Psychologie am 22.10.2013 und Wissen Aktuell" am 22. Oktober 2013 um 13.55 Uhr
 


01.10.2013
Ältere Frauen sind häufiger mittellos
Etwa 33% der Frauen erhalten im Südwesten weniger als 700 Euro Rente, so wenig haben nur 6% der Männer. Am oberen Ende der Statistik ist es genau umgekehrt: Mehr als jedem vierten Senior fließen monatlich über 2.000 Euro zu, während dieses Einkommen nur jede 12te Seniorin bezieht. Rund 14% der älteren Frauen sind auf die Unterstützung von Angehörigen angewiesen - aber nur 1% der Männer.   (Statistisches Landesamt Stuttgart/TauberZeitung)



30.09.2013  
Mütter als Retterinnen der altersschwachen Industriegesellschaft unverzichtbar...?
Im Kommentar des HBF-Aktuell, Tübingen zum Artikel "Großkoalitionäre Wachstumskämpfe" wird uns klar erklärt, warum Mütter mit allen Mitteln an die Arbeit geschickt werden sollen, auch wenn ihre Kinder gerade erst geboren sind. Wir sind eine alternde Gesellschaft und wenn die Industrie junge dynamische Arbeitskräfte braucht, so reichen die Männer eben nicht aus.
 
Wir sagen dazu: Welche Kurzsichtigkeit! Wenn die nächste Generation von Kindern dadurch einen seelischen Schaden nimmt oder erst gar nicht geboren wird, wie soll es in 20 Jahren am Arbeitsmarkt weitergehen? Liebe Unternehmer, denkt rechtzeitig um.  



01.09.2013
200,3 Mrd. Euro fließen jährlich in die Familienpolitik und kommen nicht an!
Gegenwärtig werden 156 verschiedene Leistungen und Zuschüsse an Familien gezahlt. Der Verwaltungsaufwand dafür ist sehr hoch und entsprechend teuer und daher  kommt nur ein Bruchteil dieser Gelder bei den Familien an.

Wir sagen dazu: Es wird Zeit, dass diese Verschwendung beendet wird. Wenn wir alle Zuwendungen für Familien zusammenfassen und die Verwaltungskosten einsparen, können wir sofort ein existenzsicherndes Erziehungsgehalt und eine ausreichende Rente für Eltern sowie die fachmännische Begleitung der Familien finanzieren.
 


20.08.2013
Postkarten-Aktion für Rentengerechtigkeit des KDFB Frauenbund.de
Für Kinder, die nach 1992 geboren sind, werden drei Jahre Erziehungszeit anerkannt - das bedeutet eine monatliche Rente von 84,21 Euro, während für früher geborene Kinder nur ein Jahr anerkannt wird - also lediglich 28,07 Euro. Dies ist ungerecht.

Wir sagen dazu: Ungerecht ist auch, dass diese Beträge in keinster Weise die tatsächliche Leistung der Mütter abbilden. Daher setzen wir uns für eine Mindestrente von 1.100 Euro für alle Mütter und Väter ein. Eltern erziehen Kinder, die die Altersrenten später aufbringen sollen. Daher dürfen Eltern nicht in ihrem Rentenanspruch benachteiligt werden.
 

17.08.2013
Eltern machen kaum Gebrauch vom Betreuungsgeld
Die Presse bemängelt, dass die Vorschriften unübersichtlich sind, dass kaum jemand weiß, wo das Betreuungsgeld beantragt wird und das Betreuungsgeld oft mit anderen Leistungen verrechnet wird.

Wir sagen dazu: Kein Wunder, dass Eltern das Betreuungsgeld nicht anfordern. Insbesondere bei den Alleinerziehenden, wo das Geld am meisten gebraucht wird, komm davon durch die Verrechnung mit Harz IV nichts an. Dabei sollten wir gerade den Schwächsten helfen, damit auch in benachteiligten Familien die Kindererziehung gut gelingt. Gerade in den sozialbenachteiligten Familien wachsen die meisten Kinder auf. Diese werden in der nächsten Generation die Mehrheit bilden und somit auch überwiegend dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Daher sollten wir jedem Kind eine gute Startmöglichkeit ins Leben geben, die durch die Familie am stärksten geprägt wird.
 


24.07.2013
Vereinsgründung in Bad Mergentheim:
"Eltern bestimmen selbst. Echte Wahlfreiheit durch ein Erziehungsgehalt!" gemeinnütziger e. V.  
Wir setzen uns für eine Aufwertung der Kindererziehung in der Familie durch ein Erziehungsgehalt für Eltern, eine Mindestrente für alle Mütter und Väter, eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie und für eine Vorbereitung der Eltern auf ihre Elternrolle ein.

Der Verein wurde gemeinsam mit der bekannten Politikerin und Buchautorin Christa Müller und der Buchautorin Jana Inka Krenk gegründet, beide setzen sich für die Rechte der Eltern und der Kinder ein. Christa Müller hat zusätzlich die Schirmherrschaft über unserem Verein übernommen.

Weitere Infos unter "Wir über uns"