Hier geht es zu unserer neuen Umfrage zum Erziehungsgehalt

 

Kinder brauchen Eltern.

Krippen und Kitas sind zwar sehr wertvoll,
können aber niemals die Liebe der Eltern ersetzen.
Das ist auch nicht ihr Auftrag.

Früher haben Eltern für die enorme
zeitliche, finanzielle und emotionale Investition
in die Kindererziehung etwas zurück bekommen:
Die Versorgung im Alter.

Heute bringen Kinder ihren Eltern (insbesondere den Müttern)
das höchste Risiko der Verarmung
sowohl während der Erziehungszeit wie auch in der Rente. 

Eltern sind finanziell so stark benachteiligt,
dass man dazu keine Statistiken mehr bemühen muss:

Wie geht es einem kinderlosen Doppelverdiener-Ehepaar
im Vergleich mit einer Familie mit Kindern?
Was haben sie jeweils am Ende ihres Berufslebens?
...und wie hoch ist später ihre Rente?

Die Doppelverdiener sind die Gewinner.

 Die derzeitige durchschnittliche Rente der Mütter
liegt unter 600 Euro monatlich.
Die Situation ist so dramatisch, dass sie in den Statistiken
nicht mehr veröffentlicht wird
(nur als die durchschnittliche Rente aller Frauen).

Kinderlose zahlen zwar hohe Steuern
und Rentenversicherungsbeiträge,
doch dieses Geld kommt nicht bei den Familien an.
Ohne Kinder funktioniert jedoch
der Generationenvertrag nicht!

Auch Kinderlose können trotz ihrer hohen Rentenansprüche
leer ausgehen, wenn nicht genug Kinder da sind,
die ihre Renten später zahlen.

Daher ist dieses Thema für alle wichtig.

Krippen und Kitas kosten ca. 2.500 Euro pro Kind und Monat.
Warum bekommen dieses Geld nicht die Eltern?
Dann könnten sie sich frei entscheiden,
ob sie ihr Kind betreuen lassen und arbeiten gehen,
oder ob sie mit ihrem Kind zuhause bleiben...

Heute werden beide Elternteile aus existentiellen Gründen gezwungen zu arbeiten.
Je länger sie mit ihren Kindern zu Hause bleiben,
desto kleiner wird die Chance auf die Rückkehr in den Beruf
.
Je höher die Qualifikation, desto höher das Risiko.

Brauchen die Arbeitgeber nicht die nächste Generation von Mitarbeitern?
Warum also nicht mehr Akzeptanz
der beruflichen Auszeit zur Kindererziehung?
...mehr Teilzeitarbeit und mehr Home-Office
in allen, auch in den hochqualifizierten Berufen?

Ein/e Wiedereinsteiger/erin wird sich wesentlich schneller einarbeiten,
als eine neue Fachkraft ausgebildet werden kann!

Der Stress durch die Doppelbelastung Beruf und Kind ist hoch
und beeiträchtigt die Gesundheit des Kindes:
psychische Störungen wie Zappelphilipp,
Konzentrationsstörungen
und psychosomatische Erkrankungen,
die bereits im Kleinkindesalter dramatisch zunehmen.

  Wo ist das Recht auf Kindererziehung,
das den Eltern im Grundgesetz garantiert wird,
wenn die Existenz der Eltern dabei nicht gesichert ist?

Daher setzen wir uns für ein Erziehungsgehalt ein,
 wie auch für eine Erleichterung des Wiedereinstiegs in den Beruf nach der Erziehungszeit
und für eine Mindestrente für alle Eltern.

Beruf und Familie JA!
Jedoch nicht gleichzeitig,
sondern nacheinander!